Archiv der Kategorie: Selfpublishing

„Alle meine Avatare“ als Taschenbuch

Alle meine Avatare - CreatespaceBeim ersten bei Amazon erhältlichen Buch geradezu obligatorisch: Die Anmeldung bei AuthorCentral. Damit wissen die (potentiellen) Leser bei Amazon sofort alles über den Schreiberling, der das Werk verbrochen hat. Doch das war es noch nicht.

CreateSpace ist etwas komplizierter, aber das gedruckte Buch lockt. Zunächst ist wieder die Amerikanische Steuerbehörde dran – nervig, aber man sollte es ernst nehmen. Ein paar weitere Angaben zum Buch sind dagegen unproblematisch.

Das Buch korrekt formatieren gestaltet sich eher zäh bei 358 Seiten, muß aber sein. Der Cover-Creator bei CreateSpace hat nicht dieselben Vorlagen und Funktionen wie KDP. Schade, also wieder was passendes suchen. Netterweise gäbe es eine Übertragungsmöglichkeit zu KDP – tja, falsche Reihenfolge.

Die Preisfindung ist dann so ein Pi-mal-Daumen-Spiel. Schließlich muss man das ganze noch zur Freigabe einreichen und abwarten. Dauert ein wenig, aber nun kann man „Alle meine Avatare“ als Taschenbuch bei CreateSpace bestellen. Noch etwas Geduld: Weitere 3 bis 5 Tage, dann auch auf Amazon …

Es gibt Selbstpubliziertes

kdp.amazon.com macht es einem leicht, das selbstgeschriebene in die Öffentlichkeit zu bringen. Aber erst, nachdem man zigmal bestätigt hat, das die Amerikanische Steuerbehörde nicht zuständig ist. Was passiert, wenn man gegen das US-Recht verstößt, sieht man gerade bei der FIFA.

Nach den ollen Formalitäten ist der Rest einfach. Von Titel bis Autor wird das Relevante abgefragt und kann jederzeit zwischengespeichert werden und tagelang rumliegen. Für alles gibt es kurze oder lange Erklärungstexte. Was man mitbringen sollte und eher nicht im Rahmen des Formulars erarbeitet ist der Text des Opus Magnum, denn etwa für das Cover stehen reichlich anpassbare Vorlagen zur Verfügung.

Hat man die Angaben gemacht, darf man vorrücken zur Preisgestaltung. Danach muss man das Werk noch einreichen. Die Prüfung kann dann aber dauern, bis zu drei Tagen heißt es. Soweit bin ich gerade. Fortsetzung folgt.

Autoren-Zukunft

Mit Poppy J. Anderson wurde gerade die erste Deutsche zur Selfpublishing-Millionärin. Man kann den Trend zum Selfpublishing bedauern oder nicht, umkehren lässt er sich nicht. Außerdem ist er durchaus Reaktion auf die immer geringere Wahrscheinlichkeit, bei einem traditionellen Verlag unterzukommen.

Autoren-ZukunftSchuld sind am Ende natürlich die Leser, weil es zu wenige von ihnen gibt. Die Verlage, die allzu gut überlegen, in welches Projekt sie ihre knappen Ressourcen stecken. Der Markt, in dem sowieso nur große Namen gehypt werden und die Kleinen untergehen. Oder ist es doch nicht so? Ach ja, Amazon ist an allem schuld, natürlich 😉

Als kleiner Autor muss man die Dinge nun nehmen, wie sie sind. Niemand zwingt einen zur Veröffentlichung: Die Schublade ist groß, zur Not tut es auch der Abfalleimer 🙂 Wer es jedoch versuchen will, wenn am Ende kein Verlag anbeißt, kann dank der heute sehr einfachen Selfpublishing-Möglichkeiten, selbst nach Lesern fischen.

Für die Zukunft heißt das: Erstautoren müssen sich mittels Selfpublishing der Öffentlichkeit präsentieren, wie Musik-Bands es auf Youtube tun. Niemand wird gezwungen, das Spiel mitzumachen. Außer … außer der Drang zum Veröffentlichen ist zu groß. Ob mit Verlag oder als Selfpublisher: Glück muss man haben und Qualität bemisst sich nicht an Auflage/Downloadzahlen.

Ohne den Verlags-Lektorats-Filter steht jede »Literaturperle« sofort im Rampenlicht. Und noch ein Trend, der nicht jedem liegt: Der zur Professionalisierung: Es muss ein ordentliches Cover sein, ein mitreißender Klappentext, gutes Lektorat …

Der Autor soll nun für Dienstleistungen bezahlen, die ein Verlag machen würde. Da drängen sich immer mehr Anbieter und wittern Geschäfte. Es ist aber wie früher bei Bezahlverlagen: Autor darf nicht auf jeden Mist reinfallen!

Ein Künstler mag sich nicht mit solch profanen Dingen wie Marketing herumschlagen. Doch die gute alte Zeit ist vorbei, zumindest für die meisten von uns. Das größte Problem ist die Umstellung im Kopf und die unübersichtlichen Möglichkeiten.

Die wenigsten werden Millionäre. Aber vielleicht beißt zumindest ein Verlag an, weil er das Potential sieht (nicht träumen: allein davon wird man nicht reich). Glückwunsch, wer auch immer da durchkommt.

Allerlei als eBook

Monaco 2009Tagelang nichts passiert? Da ist Nachholbedarf!

Nachdem das „Stiftländer Allerlei“ schon seit 1. Mai 2009 auf Bookrix online steht, aber nur mit 2 Geschichten bestückt war, habe ich dem eBook heute 4 weitere und ein Cover (fotografiert in Monaco, 2009) spendiert.

Wer also einige ältere und einige neuere, hauptsache Schräge Kurzgeschichten lesen möchte:

  • Dumme Gans
  • Sammler in der Sauna
  • Sehr Stille Nacht
  • Ende einer Schreibblockade
  • Die Elfe im Café
  • Die Raketenbauer von Niederding

Das eBook ist kostenlos ladbar. Kein SF für diesmal, aber das kommt noch irgendwann …
Viel Spaß beim lesen! Und wem es nicht gefällt: Ist ja schnell vorbei … 😉

Selbstpublizierende Phantasten

Gestern Abend durfte ich beim Phantasten-Stammtisch München (findet einmal im Monat statt) das von mir über die letzten 12 Monate gesammelte Material zum Thema „Self-Publishing“ vorstellen.

Es gab ordentlich Diskussionen und Spaß. Am Ende gingen glaube ich alle zufrieden nach Hause. Für mich war es nicht die erste Runde dieser Art, aber man lernt doch immer noch hinzu.

Neben interessierten Autoren war ein aktiver Selfpublisher anwesend und der Treuhänder des Kurd Laßwitz Preises, Udo Klotz, so dass es interessante Einsichten zu hören gab.