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Hör mal rein!

Alle meine Avatare - 2015Seit einem Jahr ist »Alle meine Avatare« als Buch und eBook erhältlich. Seit kurzem sind die ersten Seiten des zweiten Kapitels zum Reinhören erhältlich, gelesen vom Autor selbst.

Im Zweiten Kapitel trifft Protagonist Hannes auf zwei junge Frauen und quatscht sie an. Allerdings beißt er auf Granit. Um die Dinge komplizierter zu machen, mischen sich auch seine Spiele-Charaktere Xara und Jeffrey mit ein. Es geht um Piraten und Schiffsladungen voll Rum!

Neben der Lesung gibt es noch ein kleines Interview zur Entstehung des Romans. Aufgezeichnet, bearbeitet und hochgeladen wurde das 21-minütige Stück von Caroline Miklosi. Herzlichen Dank dafür!

Dass der Roman mehrere Jahre bis zur Fertigstellung brauchte, kann man daran ersehen, dass er schon im Herbst 2009 Teil eines Vortrages wurde. Daraus wurde das Essay »Gekaperte Identitäten«, dass im Buch »Keine Lust auf Untergang« (Verlag Langen Müller, 2010) enthalten ist, wovon in der Aufzeichnung die Rede ist.

Viel Vergnügen!

Die Anfänge der SF

Über die Anfänge der SF hat das Filmmuseum Postsdam ein Symposium veranstaltet: Nachzulesen in der Potsdamer Zeitung: „Münchner Bier für die Marsianer
Dazu passend: Im Münchner Filmmuseum gab es zu Beginn des aktuellen Semesters, im September, restaurierte Teile des „Homunculus“-Serials von 1916.
Im übrigen, weil es hier gern vergessen zu werden scheint, zu der Zeit gab es auch schon SF-Geschichten und Bücher, etwa von Laßwitz oder Dominik.

Und hier als Erinnerung die mehrtägigen SF-Events in München 2015:

KI / Singularity

Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ (KI) mag irreführend sein, da in einem Elektronengehirn (um mal einen altmodischen Ausdruck zu verwenden) ganz andere Prozesse ablaufen, als im Kopf von Mensch und Tier. Natürlich werden wir dem Kumpel Maschine beibringen, zum Nutzen der Menschen zu handeln, sofern er/sie dafür irgendwie sorgen kann. Doch das eigentliche Problem dürfte der „Lehrer“ sein, der einer KI beibringt, was wie zu sein hat, beziehungsweise der „Arbeitgeber“, der diese Intelligenz nutzt.

Die momentane Diskussion hat möglicherweise Internetpionier Künstliche Intelligenz - SingularityJaron Lanier mit seinem positiven Beitrag „The Myth of AI“ ausgelöst. Auf der Seite der Mahner stehen Leute wie Elon Musk oder Stephen Hawking für die KI das Ende der Menschheit bedeuten könnte. Leute wie Futurist Ray Kurzweil sehnen dagegen den Moment herbei, an dem Emotionen aus den Entscheidungen genommen werden. Als Begriff für diesen Zeitpunkt, der im nächsten viertel Jahrhundert erwartet wird, soll sich „Singularity“ etablieren.
SF-Autor David Brin legt sich nicht fest, auch wegen seines Alters, wie er sagt 😉

An sich ist die Sache mit der KI ganz einfach und unterscheidet sich im Grundsatz nicht von uns Menschen. Einkommende Daten (Input) werden verarbeitet und Entscheidungen gefällt (Process), anschließend Aktionen ausgeführt (Output). Das macht ein Schachcomputer nicht anders, ist aber mit festen Algorithmen ausgestattet, wo eine KI eben wie ein Mensch ständig dazu lernen kann, und aufgrund dessen zu einem späteren Zeitpunkt die Daten möglicherweise anders bewertet als zuvor und andere Aktionen ausführt.

Könnte eine Maschine mit KI dereinst „plötzlich“ zur Entscheidung gelangen, dass Menschen nur hinderlich sind und vernichtet werden müssen? Wie „HAL 9000“ im Film „2001“: Die Menschen haben dem „fehlerlosen“ Computer einen Fehler nachgewiesen und misstrauen ihm, woraufhin er das Missionsziel durch sie gefährdet sieht und sie umbringen will.

Wäre HAL statt über eine rote Pupille mit einem Roboter dargestellt worden, hätte jeder sofort gerufen: „Warum habt ihr ihm nicht Asimovs Robotgesetze eingepflanzt?“ – Nach deren erster Direktive dürfen Roboter einem Menschen niemals schaden! Aber was macht dann der „Terminator“ falsch? Der und Konsorten sind Kriegsgeräte, und für die gelten leider eigene Regeln.

In der Verantwortung stehen eben schlussendlich die Menschen, die das Werkzeug, nämlich die KI, einsetzen. Wenn Menschen Regeln gegen andere Menschen definieren, ist nicht die KI schuld. Da Menschen machen werden, was immer ihnen möglich ist, wird es leider geschehen. Dagegen bringt es wohl nichts, die Menschen „technisch aufzurüsten“ um sie den Maschinen als ebenbürtig erscheinen zu lassen, wie Michio Kaku vorschlägt.

Und wer garantiert, dass nicht ein simpler „Blitzschlag“ die eigentlich freundliche KI durcheinanderbringt? Wie beispielsweise in der Episode „Hüter des Gesetzes“ aus der Serie „Raumpatrouille“, wo Roboter die Menschen nach einer Schießerei nur dadurch im Einklang mit Robotgesetzen schützen können, indem sie ihnen alle Waffen wegnehmen und sie praktisch versklaven.

Die Ängste vor KI sind also so berechtigt wie die vor der Atombombe. Die Gefahren durch wilde Tiere, Hunger und Krankheiten haben wir Menschen über die Jahre immer weiter zurückgedrängt. Dafür erschaffen wir uns, emotionsfrei gesagt, immer mal wieder neue Probleme. Das wir da emotional reagieren ist eben genau der Punkt, der uns von Maschinen unterscheidet.

Mit Hyperspace um sich selbst kreisend

Noch immer kreise ich beim Aufbau dieser Site um mich selbst, weil vieles fehlt – vor allem Zeit. Nebenher versuche ich eine Linksammlung aufzubauen, von Sites, die ich unbedingt viel genauer anschauen muss. Angefangen mit phantastischen Magazinen: Phantastisch, Exodus und Nova.

Oder auch der phantastik-couch, die eine nette Aufstellung der Themenkreise der Science Fiction hat.

Zwischendrin enteckt man beim schreiben im Café Guglhupf, dass es eine abenteuerliche Architektur aufweist. Die Decke des Café wurde abgestuft aufgebaut, wie die Unterseite vom Raumschiff ORION.
Cafe Guglhupf als Raumschiff OrionUnd die Bar in der Mitte entspricht dem bei der Landung ausgefahrenem Landelift.

Hab ich zuviel Phantasie oder hat sich der Architekt die Serie zum Vorbild genommen?

Und dann sind dann noch Webseiten von Schreibern und Schreiblehrenden, die ich jetzt mal völlig unsortiert aufliste.
Robert McKee, James N. Frey, H.P. Roentgen, Sylvia Englert und Andreas Eschbach, der u.a das Schriftstellerleben schön demystifiziert.
Also reich wird man mit Schreiben nicht? Hab ich schon befürchtet. Also weiter Lotto spielen …

Allerlei als eBook

Monaco 2009Tagelang nichts passiert? Da ist Nachholbedarf!

Nachdem das „Stiftländer Allerlei“ schon seit 1. Mai 2009 auf Bookrix online steht, aber nur mit 2 Geschichten bestückt war, habe ich dem eBook heute 4 weitere und ein Cover (fotografiert in Monaco, 2009) spendiert.

Wer also einige ältere und einige neuere, hauptsache Schräge Kurzgeschichten lesen möchte:

  • Dumme Gans
  • Sammler in der Sauna
  • Sehr Stille Nacht
  • Ende einer Schreibblockade
  • Die Elfe im Café
  • Die Raketenbauer von Niederding

Das eBook ist kostenlos ladbar. Kein SF für diesmal, aber das kommt noch irgendwann …
Viel Spaß beim lesen! Und wem es nicht gefällt: Ist ja schnell vorbei … 😉