Archiv der Kategorie: Auftritt

Der Zeit voraus

Im Allgemeinen sind meine öffentlichen Auftritte vor Zuhörern hier vermerkt – hinterher.
Wie mir aus verlässlicher Quelle zugetragen wurde, bringt es wenig, im Nachhinein zu erfahren, wo man hätte zuhören können.
Da ich ungern über ungelegte Eier gackere, wird sich das nur im Ausnahmefall ändern 🙂

Und da sind wir schon bei der Ankündigung – so schnell geht das:
Live bei RADIO LORA 92.4 (UKW, DAB+, Kabel) am Freitag, 24. Februar 2017. Beim poesie[magazin] darf ich zwischen 20 und 21 Uhr ein paar Minuten zum Programm beitragen.

Kann gut sein, dass ich in diesem Fall umgekehrt von einer Nachberichterstattung des Ereignisses absehe.
Ausnahmsweise, damit wirklich alles anders ist.
Jetzt bitte vorfreuen und viel Spaß beim Zuhören 😉

RADIO LORA auf UKW 92,4 / DAB+ Kanal 11C / im Münchner Kabelnetz 96,75. Das poesie[magazin] ist eine Radiosendung zweier Münchner Literaturportale am 4. Freitag im Monat.

Vorgetragen

Der diesjährige Phantasten-Vortrag fand zum Thema »50 Jahre Raumpatrouille« statt – schließlich wurde das Raumschiff ORION gerade im Windschatten der Enterprise gefeiert.
Der Vortrag wurde ein netter Abend mit einem Dutzend Zuschauern, sowohl solcher, die die Serie nicht kannten bis hin zu Fans. Und was nehme ich für mich dieses Jahr mit?

raumpatrouille-zum-50sten

(17.9.2016 – Raumpatrouille-Feier im Bundesplatzkino, Berlin)

Vor allem muss ich mich daran gewöhnen, trotz Stichwortzettel jedesmal etwas zu vergessen, das hätte gesagt sein wollen. Auch wollen die Medien den Räumlichkeiten angemessen sein. Bücher und Laptop kamen im langgezogenen Raum an die Grenzen – mit noch mehr Leuten wärs schwierig geworden.

Inhaltlich zeigt sich, das die Linie, nicht nur an der Oberfläche zu schwimmen, sondern auch mal tiefer zu tauchen, sich bewährt. Details machen eine Menge aus, vor allem wenn Neulinge und Kenner zuhören. So hat jeder was davon.

Wenn hinterher zum Vortrag gratuliert wird, ist das schon gut. Aber Kommentare wie »Erstaunlich, ich hatte nicht gewusst, dass …« oder »Ich kenne das so lange, habe aber nie bemerkt, dass …« zeigen, es hat sich gelohnt. Für mich und die Leute. Bis nächstes Jahr!

Jahreslesung

In der Seidlvilla fand gestern Abend, 2. November, ab 19 Uhr die Pegasus-Jahreslesung statt. Der Abend lief abgesehen von kleinen Mikrofonpannen wieder sehr gut. Vielleicht sollten wir nächstes Mal vorab mit Mikrofon proben 😉

Pegasus Lesung 2015bKnapp 40 Gäste wollten die Texte von 15 Autoren hören.
Dazu gab es wie immer die bewährte musikalische Begleitung am Piano. Das Instrument muss wie der Raum gemietet werden. Dank des regen Zuspruchs konnten die Kosten gedeckt werden.

Für so eine Lesung macht man was mit. Immer wieder habe ich den Text über die Wochen geübt, am Wochenende mehrfach. Erstes Lampenfieber schon am Vorabend. Am Tag selbst dann schon Stunden vorher. Schön, dass es sich wieder gelohnt hat.

Herbstzeit, Lesezeit

Alle Jahre wieder: Herbstzeit ist Lesungszeit. Nach der Sommerpause sind die Leute wieder hörbegeistert.

Über 20 Zuhörer kamen Donnerstag Abend, 2. Oktober in die Buchhandlung Bräunling in Puchheim. Wie im Vorjahr gab der VHS-Schreibkurs der Stadt seine Geschichten zum Besten. Dazu waren Gastleser aus München geladen.

Lesung Evy Buchhandlung 2015Wir Gäste durften neben eigene Sachen lesen (meines war „Verloren am Berg“) noch aushelfen für fehlende Kursteilnehmer. Eine der vorlesenden Damen hatte einen Dialog geschrieben, der auch so aufgeführt werden sollte. So sprach ich dann die männliche Rolle und versuchte meiner Stimme den passenden nordischen Zungenschlach mitzugeben.

Weiter geht es demnächst mit der Pegasus-Jahreslesung. Die steigt Montag den 2. November um 19 Uhr, wie immer in der Seidlvilla. Bis dahin bin ich im Training … 😉

Vom Urknall zum Schweinebraten

Vom Urknall zum Schweinebraten Gestern Abend war wieder Phantasten-Stammtisch, diesmal im Augustiner am Dantebad. Ich war mit meinem Vortrag »Vom Urknall zum Schweinebraten« dran, den ich mir in den letzten Wochen (und Monaten) gebastelt hatte. 16 gut gelaunte Zuhörer waren zugegen und keiner ist eingeschlafen oder weggelaufen 😉

SchweinebratenDer Mix aus eigenen Zeichnungen und zur Verwendung freigegebenen Bildern von ESA bis NASA hat etwa die geplante drei viertel Stunde gedauert. Stimmlich ging es prima, ich hatte nicht mal Heiserkeit oder andere Nachwirkungen (nur vom Bier :-)) Zwei bis drei der vorbereiteten Texte habe ich vergessen (ausgerechnet das Brathähnchen) aber den Rest nur ein Mal durcheinandergebracht.

Will ich wieder einen Vortrag halten? Bei so einem Publikum natürlich gerne. Danke für den Beamer. Auch angeregte Gespräche gab es anschließend.
Jetzt wo das geschafft ist, geht es wieder ans Schreiben? Mal sehen …

Ein rauschender Ballabend …

… war das gestern Abend zwar nicht, aber dennoch eine gelungene Lesung vor knapp 40 zahlenden Gästen.
Eine launige Moderatorin kündigte die Kurzgeschichten bzw. Gedichte von einem Dutzend Vereinsmitglieder an, Klaviermusik sorgte für ein wenig Entspannung zwischendurch.

Für die einmal jährlich stattfindende Veranstaltung habe ich am Wochenende noch kräftig geübt. Ich hatte sicher schon einfachere Texte gelesen, aber das Üben hilft doch sehr. Meine Nervosität hielt sich so weit in Grenzen, ja, eigentlich befand ich mich beim Vortragen weitgehend im Flow, also im Text. Nur einmal habe ich kurz meine Füße wahrgenommen, die nicht mehr so heftig zitterten wie in vergangenen Zeiten.

Ein wenig ins schwitzen brachte mich nur die Anlage, denn je nachdem wie ich vor dem Mikro den Kopf wandte, hörte ich mich aus den Boxen mal lauter oder mal gar nicht. War ich jetzt zu weit weg beim sprechen oder jetzt zu nahe dran?
Uff, man darf sich wohl selber nicht zuhören – hinterher meinten alle, der Ton wäre durchweg okay gewesen.

Mit dieser Truppe eine Lesung zu machen ist wunderbar. Ich denke Zuhörer wie Leser sind zufrieden nach Hause gegangen. Gerne öfter 😉