Die Buchmesse ist gelesen

Einige schwören darauf, andere winken ab. Muss man zu einer Buchmesse fahren? Macht es Sinn Verlage abzuklappern, Klinken zu putzen? Haben die Leute dort nicht ohnehin Stress genug? Frankfurter Messe oder lieber Leipzig? Ob es Sinn macht, muss jeder für sich selbst wissen. Mit dem Manuskript unterm Arm hinzufahren darf man nur nicht erwarten, mit einem Verlagsvertrag zurückzukommen.

Was los ist? Selfpublishing ist nicht nur vertreten sondern wird auch dort wachsen, ganz klar. Viele machen sich dennoch wieder nur lustig, wie unbedarft mancher dieser Autoren ist, dass sich wieder einer das Lektorat spart, alberne Titel und allzu leichte Kost oder wie unprofessionell dies oder jenes ist. Bla bla.

Einige wollen es einfach nicht begreifen; sie werden es auf die harte Tour lernen müssen. Selfpublishing kann auch professionell gehen.
Es gibt auf beiden Seiten, Verlagsautoren wie Selbstverlegte, solche und solche. Beispiel: Lesung. Da gibt es auch unter Verlagsautoren genügend, die fade Vorleser sind, herum stopseln und null vorbereitet. Dafür gibt es hochprofessionelle Vorleser unter Selfpublishern. Zeigt deswegen einer mit dem Finger auf Verlagsautoren?

Bei SPON schreibt einer, die Party am Abend sei wichtiger als die Alibiveranstaltung tagsüber. Tja, das gilt für praktisch jede Messe, angefangen bei der CeBit … Dass man nicht hinmuss, ist an einer Messe doch das Tröstlichste, oder? 😉