Eine Website …

Teil der Homepage… braucht ein bissel Farbe.

Wenn sich schon sonst nichts tut, kann man ja an der Website basteln? Falsch! Ich habe einen Text überarbeitet, der mal Kapitel 1 eines längeren Werkes werden soll, aber bevor ich weiterschreibe möchte ich einige Meinungen haben und dazu muss das Teil poliert werden …

Über die letzten Tage habe ich mich immerhin grafisch ausgetobt und einige Detailverbesserungen an diesem „Autoren-Tagebuch“ vorgenommen (z.B. Kontaktadresse).

Das Auge liest ja mit *autsch* 🙂

Die Autoren und der Musiker

Bei unseren gelegentlichen Autorentreffen (diesmal zugegeben etwas dünn besetzt) hatten wir Dienstag Abend mit Bernd S. einen interessanten Gast, denn Musiker sind in Sachen Digitalisierung der Literatur noch ein wenig voraus. Bernd erzählte von seinen Erfahrungen mit eigener Webseite und Internet-Werbung.

Die Veränderungen über die letzten beiden Jahrzehnte beurteilt er durchaus positiv, denn etwa Eigenproduktionen lassen sich einfach erstellen.
Er gab uns interessante Anregungen, insbesondere zu „Marke“ bzw. „Themenbezogenem Auftreten“, wo wir als Gruppe es leichter hätten denn als Einzelkämpfer: Unsere Netzwerke addieren sich und der Aufwand des Einzelnen für Vermarktung sinkt.

Da Bernd – im Gegensatz zu den meisten von uns – von seiner Kunst leben muss, war interessant zu hören, dass der beste Weg, Einnahmen zu generieren, Events sind. Das heißt für uns: Lesungen. Das liegt nicht jedem und man braucht schon ein außergewöhnliches Programm um in München und Umgebung wahrgenommen zu werden. Also raus aufs Land?
Wie auch immer, wir haben viel Diskussionsstoff für die nächste Zeit 🙂 Vielen Dank, Bernd!

VW Trek

Shatner und Nimoy, Kirk und Spock, in einem Werbespot.
Nicht das es für SF-Fans nur die Enterprise gäbe, da sollte man Raumpatrouille mit der ORION nicht vergessen (z.B. mit Fans wie Olli Dittrich).

VW WerbungFür den internationalen Markt eignet sich zweifellos die Enterprise besser. VW machts, wie hier auf Youtube zu sehen.
Sound gut, Dialog gut, Stimmen passen, Stimmung sowieso … ok, ein Pimpf der heutzutage ausgerechnet Fan der ersten Star Trek Show ist, könnte etwas unrealistisch sein. Aber was solls. Nichts ist unmöglich. Ups, das wäre Konkurrenz. Dann doch eher: There are always possibilities …

(Das Bild stammt aus dem VW-Werbespot und gehört nicht mir)

Zwei Preis-Verleihungen

Wolfgang JeschkeWolfgang Jeschke ist wohl jedem lesenden SF-Fan bekannt. Ob als Herausgeber im Heyne-Verlag, mit legendären Jahrbüchern und Anthologien, oder als Schriftsteller („Der letzte Tag der Schöpfung“).

Die European Science Fiction Society hat ihre „Awards“ 2014 am 24. August auf der 36. Eurocon, der Shamrokon in Dublin, bekannt gegeben.
Dabei wurde Wolfgang Jeschke als Bester Autor in die „Hall of Fame“ aufgenommen.

Außerdem zeichnete die Jury des „Kurd Laßwitz Preises“ Wolfgang Jeschkes Roman „Dschiheads“ (Verlag: Heyne) als „Bester deutschsprachiger SF-Roman“ (mit Erstausgabe 2013) aus.

Da Wolfgang Jeschke leider nicht reisen konnte um die Preise entgegen zu nehmen, wurde ein würdiger Rahmen für die Übergabe gesucht.

GästeDer Heyne Verlag in München lud am Dienstag, 30. September, nachmittags in seine Räume. Zur kleinen Feier auf der Dachterasse durfen einige SF-Fans aus der Stadt anwesend sein, um für etwas Atmo zu sorgen. Die Stunde verlief angenehm und heiter, es gab freie Getränke und Bücher.
Hoffentlich gibt es bald wieder was zu feiern! 🙂

Stellvertretender Vorleser

Heute Abend in der Buchhandlung Bräunling in Puchheim gab es die Lesung „Puchheimer Schreibwerkstatt & Freunde„. Da nicht alle Autoren der Werkstatt anwesend sein konnten, wurden Stellvertreter zum einspringen gesucht. Unter anderem fragte Veranstalterin Evy Zierer mich, ob ich als ein Stellvertreter einspringen könnte.

Lesung Puchheim Bräunling 2014-09-29b
Eine gute Gelegenheit das vorlesen vor (zahlendem) Publikum zu üben. Und dazu noch mit einem fremden Text, den ich erst am Nachmittag vorher erhielt.
Alles lief wunderbar, die Vorleser waren gut drauf, das Publikum auch. In der Pause gab es Sekt und außerdem ein Gewinnspiel. Die Zuhörer blieben bis zum Schluß dabei.

Lesung Puchheim Bräunling 2014-09-29
Die einzige Panne fabrizierte ausgerechnet ich, denn neben fremden Texten durfte u.a. auch ich (als „& Freunde“) ein eigenes Werk vortragen. Völlig in Gedanken habe ich „Teresa und der Frieden“ eingesteckt, eine Geschichte, die ich dieses Jahr schon einige Male gelesen habe und noch lesen werde. Außerdem wird sie noch in einer Anthologie erscheinen.

Angekündigt wurde ich dann mit der Geschichte „Die Raketenbauer von Niederding“, die ich letztes Jahr für die Antho „Traum und Wirklichkeit“ geschrieben hatte. *Schreck* – „Sorry, ich hab die Story nicht dabei …“
Glücklicherweise hatte die Veranstalterin vorgesorgt und „Die Raketenbauer“ ausgedruckt dabei.
Ja, Sie kennt mich schon länger … 😉

Selbstpublizierende Phantasten

Gestern Abend durfte ich beim Phantasten-Stammtisch München (findet einmal im Monat statt) das von mir über die letzten 12 Monate gesammelte Material zum Thema „Self-Publishing“ vorstellen.

Es gab ordentlich Diskussionen und Spaß. Am Ende gingen glaube ich alle zufrieden nach Hause. Für mich war es nicht die erste Runde dieser Art, aber man lernt doch immer noch hinzu.

Neben interessierten Autoren war ein aktiver Selfpublisher anwesend und der Treuhänder des Kurd Laßwitz Preises, Udo Klotz, so dass es interessante Einsichten zu hören gab.