Belanglos, Sympathisch, Wichtigtuerisch

belanglos sympathisch wichtigtuerischDieser Beitrag ist ganz ohne Zweifel wieder ein Triumph der Belanglosigkeit (FAZ), denn an sich hätte ich ihn mir sparen können. Muss ja nicht dauernd bloggen. Wie schön, wenn man mal nicht schreiben muss. Blöd nur, wenn es rausdrängt. Tut es allerdings nicht, dafür läuft es auch ohne Katze ganz flüssig bis hierhin, oder?

Ich wollte es mir aber nicht nehmen lassen mal wieder die Raumpatrouille zu erwähnen. Wolfgang Völz feiert heute 85. Geburtstag. Seine Einstellung zum Beruf ist sympathisch: »Der Scheck heiligt die Mittel!« (Spiegel) – Handwerk und Geldverdienen, Kunst können die anderen machen 🙂
Völz bestand darauf, dass die Autoren alles Ernsthafte aus seiner Rolle streichen und ich würde sagen, das ist ihnen bei der ganzen Show wunderbar gelungen.

So, dass war es dann wieder mit Wichtigtuerei, Arroganz, Aufmerksamkeitsgeilheit, totalem Narzissmus (Welt). Ich schreibe, also bin ich. In Zeiten von User-Generated-Content sind viele!
Und als Autor bei einem Romanprojekt potenziert sich das hoch X: Man powert sich aus, hängt sich rein, bis nichts mehr geht, ganz im jetzt versunken, außer Atem … Wieder ein paar Seiten rausgehauen. Dann der kurze Friede danach.
Nie hält er für lang.
Ich glaub, da geht heut noch was 😉