Rhythmus in der Schreibe

James Ellroy ist der erfolgreichste Krimischriftsteller Amerikas und bringt in einem Interview in der WELT einige Gedanken zu seiner Arbeit ein. Beispielsweise über die Rhythmisierung von Texten, mit der ich mich zuletzt (mit einigen Kollegen) herumplage. Gar kein einfaches Thema, aber eben – wie so vieles beim Schreiben – eines, dass man ausprobieren muss.

Ellroy verwendet Rhythmisierung um seine Schreibe »so emotional wie nie zuvor« zu gestalten. Wenn es eine Sache gibt, die wichtig ist in einer Story, dann die Emotionen. Könnte also sein, dass ich mal in diese Art Thriller hineinlese, auch wenn die sonst nicht mein Stil sind.

Außerdem schreibt er seinen aktuellen Perfidia-Zyklus nach einer zuvor angefertigten Zusammenfassung von schlappen 700 Seiten! Alleine das würde manchen Schreiber schon überfordern 🙂
Gut, der Mann beschäftigt Leute zum Recherchieren und ins-Reine-Schreiben; aber ist es das, was ich lernen soll: Ein ganzes Büro beschäftigen, damit ich schreiben kann? Also da finde ich doch am besten noch einen guten Schreiberling, lasse den machen und gehe selbst in den Biergarten 😉