Story- und Stil-Fragen

Gestern Abend Anfang der neuen SF-Story vorgestellt. Kam gut an. Gutes Feedback bekommen. Kleinigkeiten zu verbessern. Alle auf Fortsetzung gespannt.

Story- und Stil-FragenSoweit zur Zusammenfassung eines Treffens am gestrigen Abend. Ich bin ja selbst gespannt, wie ich das vielversprechende Setting umsetzen werde.
Nun aber zu einem Aha-Erlebnis, das sich im Anschluß noch ergab: Die Zusammenfassung, die ich oben gegeben habe, besteht aus nicht-vollständigen Sätzen, also Ellipsen, die ihrerseits zur Gruppe der Satzfiguren gehören.
Würde ich ständig so schreiben, alle Texte und Romane, könnte man mir diesen Stil zuschreiben, ja sogar vom Stiftland-Stil sprechen. Mache ich aber nicht! Jedenfalls finden sich Stilistischen Figuren selten bis gar nicht in den vielen Ratgebern für Schreibende.

Gerade für den literarischen Bereich von T. Mann bis G.G. Marquez oder E. Hemingway bis R.Schneider bekommt man praktisch nie Schreibtipps. Im Gegenteil, deren Schreibe würde oft genug den Ratschlägen zum Opfer fallen, Stichwort: kürzen!
Dabei haben schon die alten Griechen die Schreibstile unterschieden, was dann später rein auf die Zielgruppe reduziert wurde.
Schreibratgebern sollte man so oder so nicht immer alles glauben. Sonst findet man nie den eigenen Stil.