Roman-Figuren basteln

Bei einem Autorentreff kam kürzlich die Idee auf, jeder solle skizzieren, wie er/sie Figuren erschafft.
Dabei ging es weniger um storyrelevante Eigenschaften des Protagonisten (Motivation, Defizit) sondern um das »Drumherum«, obwohl sich das natürlich kaum trennen lässt.
Die Methoden sind bei jedem verschieden, denn was dem einen Autor gut von der Hand geht funktioniert für den Nächsten womöglich gar nicht.

Namen erfinden fällt mir relativ leicht und ein uraltes Vornamen-Buch, sortiert nach Regionen, leistet gute Dienste. Online gibts das auch, aber das Web lenkt ja bekanntlich vom Schreiben ab 🙂 Gut eignen sich auch Namenslisten die bei großen Sportveranstaltungen (EM, WM …) veröffentlicht werden. Klar, die Namen der Topstars sollte man sich verkneifen.

Fanfiction-Schreiber tun sich leichter Charaktere zu beschreiben, weil man deren Aussehen, Verhaltensweisen und oft auch Teile der Vergangenheit nicht selbst erfinden muss. Zugegeben passen die wenigsten Buch- oder Filmfiguren so gut auf eine Story, die nicht in deren Universum spielt, aber manchmal genügt es, nur einige Eigenschaften zu ändern und alles passt. Zu ähnlich sollte die Figur dem Original natürlich nicht sein, lieber etwas stärker verfärben, so dass die Grauschattierungen deutlich voneinander zu trennen sind 😉

Hat man keine Vorlage für die Figur, können für das Aussehen auch die Charakterbögen von Rollenspielen helfen. Da sind so viele Auswahlmöglichkeiten von der Haarspitze bis zum Fußnagel gelistet …
Um weitere typische Verhaltensweisen zu finden, die zur Figur passen, kann man typische (Online-)Magazinartikel sammeln, von »8 Typen von Kollegen am Arbeitsplatz« bis »Umgang mit 5 unterschiedlichen Nachbartypen«. Klischee? Ja. Und? Selbst Schulungsunterlagen etwa zur Mitarbeiterführung können da helfen. Wo man sich selbst und seine Kollegen einordnen kann, ist das auch mit Romanfiguren möglich. Bei entsprechender Einordnung werden da stets weitere Eigenschaften gelistet, die weiterhelfen. Wer Archetypen mag, kann es auch mit Büchern wie »45 Master Characters« versuchen.

Wie schreibt man eine fiktive Vita? Bewerbungsunterlagen sind eine kleine Hilfe, aber für komplexe Charaktere braucht es schon etwas mehr.
In der Regel finde ich die Teile dafür aber aus der Story und nicht umgekehrt. Der Weg, den eine Figur einschlägt, wie sie Entscheidungen fällt, sollte sich aus ihrer Vergangenheit ableiten. Beim Geschichten-weben darf man es noch umgekehrt machen.

Hinterher sollte man von all dem nichts mehr bemerken. Aber bis dahin kann das richtig Spaß machen. Warum sonst schreiben? 😉

Wie man Autoren nervt

Es gibt Fragen, mit denen man als Zuhörer die Stimmung eines Vorleseabends killen kann. Hier einige Beispiele:

AutorIn liest Satire über Kriegsveteran, der die Berliner Luftbrücke mitbaut, vor Kuba den Atomkrieg verhindert, Nixon nach China bringt und Gorbatschow von der Perestroika überzeugt.
Publikumsfrage: Ist das biographisch?
Bonusnerv: Autobiographisch?
Was der Autor antwortet: Wer weiß?
Was der Autor nicht antwortet: Dumpfbacke.

AutorIn liest Krimi, bei dem der Ermittler auf dem platten Land einen Mord aufklärt, sich mit seiner Frau streitet und versöhnt und von Nachbar mal gehasst und mal geliebt wird.
Publikumsfrage: Was ist die Aussage?
Was der Autor antwortet: Das Kleinstadtmilieu ist genauso gefährlich wie das Großstadtleben.
Was der Autor nicht antwortet: Kleinstadt und Großstadt bergen beide intellektuelle Idioten.

AutorIn liest Komödie über eine Zugfahrt nach Italien durch zig Tunnel, gegessen wird Melone, Carpaccio mit Gürkchen und schließlich der Schiefe Turm bestiegen.
Publikumsfrage: Wissen Sie, was das psychologisch über Sie aussagt?
Was der Autor antwortet: Das ich ein Spitzenautor bin?
Was der Autor nicht antwortet: Perverser Kranker!

Ist dieser Beitrag biographisch? Wer weiß. Was ist die Aussage? usw.

Probieren Sie es doch mal bei der nächsten Lesung aus. Der Autor wird sie für solche Fragen liiiieben. Garantiert!

Mit der Zielgruppe die richtigen Verlage finden

Und hier wieder was zum Klugscheißen: Warum ist es wichtig, beim schreiben seine Zielgruppe zu kennen? Antwort: Weil man dann leichter den richtigen Ansprechpartner zum Veröffentlichen findet. Weiß man nicht, für wen man schreibt, muss man alle Verlage oder Agenturen ansprechen und das sind gar nicht so wenige. Da die meisten Schreiber das Angebotserstellen eher nicht so spannend finden, kann sich etwas Vorarbeit also schon auszahlen.

Typischer Tipp von Agenturen: Ist die Zielgruppe eher klein, dann sollte der Autor gleich die (Klein-)Verlage kontaktieren. Die großen Spieler setzen vor allem auf Masse, müssen mit großer Auflage Geld machen, weil ihre Kosten höher sind. Schreibt man also für eine breite Leserschaft, machen Agenturen am ehesten Sinn. Wer sich traut, mit Großverlagen direkt zu verhandeln, liegt dabei auch nicht falsch.

Den Verlag zur Zielgruppe findet man im Web relativ einfach. Etwa über Verlagslisten und danach einer genaueren Recherche auf der Verlagsseite. Ein Anruf bei kleinen Verlagen lohnt sich zumeist, weil man problemlos mit den Verantwortlichen reden kann, ob das Projekt passt. Bei großen Verlagen ist der Kontakt nicht so einfach herzustellen und die mögen auch kaum ein Projekt schon am Telefon ausschließen. Und keine Sorge: Die Ansprechpartner sind (Erst-)Autoren gewohnt und reißen einem nicht gleich den Kopf ab.

Kleinverlage machen es dem Autor auch beim Projektangebot relativ einfach. Eine E-Mail, Projektdaten und Ausschnitt per PDF angehängt, das genügt zumeist. Die Großen verhalten sich wie eine Diva. Nur per Post, heißt es da häufig. Schreibt man mehrere an, geht das schnell ins Geld: Papier, Druck, Umschlag, Postversand … Man muss sich um so mehr Gedanken machen, ob Aufwand und Chance in einem guten Verhältnis stehen.

Ist die Zielgruppe im Web gut vernetzt, dann kann man es auch mal mit Selfpublishing versuchen. Andernfalls wird ein Verlag wohl die besseren Möglichkeiten haben, Reichweite herzustellen. Das klingt alles voll nach Business. Als Autor will man doch eigentlich nur schreiben. Tja, ein bissel mehr ist es dann halt doch …

Der Zeit voraus

Im Allgemeinen sind meine öffentlichen Auftritte vor Zuhörern hier vermerkt – hinterher.
Wie mir aus verlässlicher Quelle zugetragen wurde, bringt es wenig, im Nachhinein zu erfahren, wo man hätte zuhören können.
Da ich ungern über ungelegte Eier gackere, wird sich das nur im Ausnahmefall ändern 🙂

Und da sind wir schon bei der Ankündigung – so schnell geht das:
Live bei RADIO LORA 92.4 (UKW, DAB+, Kabel) am Freitag, 24. Februar 2017. Beim poesie[magazin] darf ich zwischen 20 und 21 Uhr ein paar Minuten zum Programm beitragen.

Kann gut sein, dass ich in diesem Fall umgekehrt von einer Nachberichterstattung des Ereignisses absehe.
Ausnahmsweise, damit wirklich alles anders ist.
Jetzt bitte vorfreuen und viel Spaß beim Zuhören 😉

RADIO LORA auf UKW 92,4 / DAB+ Kanal 11C / im Münchner Kabelnetz 96,75. Das poesie[magazin] ist eine Radiosendung zweier Münchner Literaturportale am 4. Freitag im Monat.

Wenns es dem Autor zu bunt wird …

Der Herbst war wieder die stressigste Schreibers-Zeit des Jahres, obwohl sich nur wenig schreiben ließ. Viel Herzblut, Zeit und Schweiß floss in Lesung, Vortrag und Manuskriptanbieten. Ein Teil davon ist ganz spaßig – der andere Teil nervig. Bitte raten was gemeint ist …

Es war natürlich kein Stress, zwischendrin ein Gedicht zusammenzuzimmern und beim Poetry Slam vorzutragen. Noch dazu eines, dass den Zuhörern besser gefiel als der Jury (okay, billigste Ausrede für Nicht-gewinnen ;-). Jedenfalls hat auch mir das Ganze Spaß gemacht und was will man mehr?

Es schadet nicht, eingefahrene Gleise zu verlassen, Weichen umzustellen. Musste ich also unbedingt zwischendrin noch eine andere Autorengruppe besuchen? Ja, klar, braucht das Energie. Um so schöner, wenn was zurückkommt.

Dieses Jahr hat damit noch ein paar amüsante Tupfen bekommen, auf das am Ende mehr Freude als Frust im Topf ist. Und die Karte für nächstes Jahr hat ein paar interessante Stationen dazu gewonnen. Fast wie ein Eichhörnchen, dass schon mal einen Vorrat anlegt, um sich ein kleines Glück zu sichern. Ommmm … 😉

Vorgetragen

Der diesjährige Phantasten-Vortrag fand zum Thema »50 Jahre Raumpatrouille« statt – schließlich wurde das Raumschiff ORION gerade im Windschatten der Enterprise gefeiert.
Der Vortrag wurde ein netter Abend mit einem Dutzend Zuschauern, sowohl solcher, die die Serie nicht kannten bis hin zu Fans. Und was nehme ich für mich dieses Jahr mit?

raumpatrouille-zum-50sten

(17.9.2016 – Raumpatrouille-Feier im Bundesplatzkino, Berlin)

Vor allem muss ich mich daran gewöhnen, trotz Stichwortzettel jedesmal etwas zu vergessen, das hätte gesagt sein wollen. Auch wollen die Medien den Räumlichkeiten angemessen sein. Bücher und Laptop kamen im langgezogenen Raum an die Grenzen – mit noch mehr Leuten wärs schwierig geworden.

Inhaltlich zeigt sich, das die Linie, nicht nur an der Oberfläche zu schwimmen, sondern auch mal tiefer zu tauchen, sich bewährt. Details machen eine Menge aus, vor allem wenn Neulinge und Kenner zuhören. So hat jeder was davon.

Wenn hinterher zum Vortrag gratuliert wird, ist das schon gut. Aber Kommentare wie »Erstaunlich, ich hatte nicht gewusst, dass …« oder »Ich kenne das so lange, habe aber nie bemerkt, dass …« zeigen, es hat sich gelohnt. Für mich und die Leute. Bis nächstes Jahr!

50 Jahre Abenteuer

briefmarkeAls die TV-Serie »Raumpatrouille – Die phantastischen Abenteuer des Raumschiffes Orion« 1966 das erste Mal im Fernsehen ausgestrahlt wurde, war ich nicht dabei. Tatsächlich sah ich die Show erst, als sie schon als angestaubt galt, da Hollywood die Sternenkrieger auf die Leinwand losließ. Die Orion und ihre Crew erweisen sich aber als zäher und langlebiger als ihre Macher geglaubt hatten, so dass zum 50sten sogar die Post eine Briefmarke rausgibt.

Die Serie war nicht gerade perfekt und ihre Technik ist heute schwer vermittelbar – wer sich aber darauf einlassen kann, wird mit guter Unterhaltung belohnt. Dramaturgisch mag nicht jede Episode auf Anschlag getrimmt sein, bietet aber größtenteils solide Spannung, wo die Schreiber sich an klassischen Krimi- oder Spionage-Plots orientierten. Besonders der Einstieg, Folge 1, ist überaus gelungen, vor allem im Hinblick darauf, dem Zuschauer die gar nicht so strahlenden Helden und ein ganzes Universum nahezubringen.

Was die Show ausmacht, sind vor allem die Charaktere, angefangen bei Commander Cliff McLane, seiner Aufpasserin Tamara Jagellovsk oder Sonnyboy Mario de Monti. Dazu kommen zahllose unverwechselbare Elemente – und damit meine ich kein Bügeleisen – wie etwa die Tänze oder der Strudel-Start. In Schriftform lassen sich Optik und Sound aber kaum übertragen und doch gab es nach dem TV-Erfolg eine gar nicht so unerfolgreiche literarische Umsetzung der 7 Episoden.

Immerhin waren die 7 Romane der Auftakt zu einer 145teiligen Heftromanserie. Was genau den Lesern damals gefallen hat, erschließt sich mir allerdings nicht. Wo ich auf der Mattscheibe genau sagen kann, was mir gefällt, finde ich davon wenig in deren Papier-Adaption. Der Autor hat die etwas eigene Astrophysik der TV-Serie ordentlich konsolidiert, aber ansonsten wenig von deren Geist übernommen.

Da wurde so einiges »umgeschrieben« und vor allem eingefügt was nie wirklich zu passen scheint. Oder dieser an einigen Stellen penetrant machohafte Tonfall des Autors, der einen den Kopf schütteln lässt. Humorvoll ist das ganze kaum, die Pointen aus den Drehbüchern werden praktisch sämtlich versenkt. Es ist wie so oft: Buch und Film können sich drastisch unterscheiden.

Wie auch immer: Die Orion-Leute haben immer gerne angestoßen. Trinken wir einen mit, auf die nächsten Fünfzig Jahre!

Kein Herbst hier

Kein Herbst hierWir sind schon über der Mitte des Jahres. Im Biergarten stehen endlich wieder Stühle statt der EM-Bierbänke. Die erste Werbung prophezeit einen tollen Herbst. Und was da nicht alles auf uns zu kommt! Ach? Ihr könnt mich kreuzweis! Jetzt ist erst mal Sommer. Der August ist heiß! Das zählt.

Gelegentlich steht eine Lesung an, so wie am »Haderner Stern«, 15. Juli. Ansonsten ist es staad. Alle Texte für Veröffentlichungen sind geschrieben, eingereicht und abgenommen. Die Publikation erfolgt irgendwann im Herbst. Bis dahin hab ich meine Ruhe. Das ist das Angenehme, wenn man vom Geschriebenen nicht Leben muss.

Okay, ein paar Projekte gehen mir schon durch den Kopf. Ob man im Biergarten sitzt oder auf dem Balkon. So ein Schreiber hat ja nie wirklich Ruhe vor seinen Gedanken. Egal, ob Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter. Dauernd will etwas geschrieben sein. Und wenn es nur eine Handvoll Blogtext ist.

Habe gehört, Liam Gallagher von »Oasis« meint, die wahre Kunst erschaffe ein Songwriter in seinen zwanziger Jahren: Frust und Träume und Kraft. Hat er recht? Ob das auch für Autoren gilt? Weiß nicht. Frust und Träume hab ich – wie wohl viele im Alter – noch genug übrig. Aber Kraft? Frusten wir uns lieber im Herbst … nicht wenn Sonne und Wärme sind.

Hör mal rein!

Alle meine Avatare - 2015Seit einem Jahr ist »Alle meine Avatare« als Buch und eBook erhältlich. Seit kurzem sind die ersten Seiten des zweiten Kapitels zum Reinhören erhältlich, gelesen vom Autor selbst.

Im Zweiten Kapitel trifft Protagonist Hannes auf zwei junge Frauen und quatscht sie an. Allerdings beißt er auf Granit. Um die Dinge komplizierter zu machen, mischen sich auch seine Spiele-Charaktere Xara und Jeffrey mit ein. Es geht um Piraten und Schiffsladungen voll Rum!

Neben der Lesung gibt es noch ein kleines Interview zur Entstehung des Romans. Aufgezeichnet, bearbeitet und hochgeladen wurde das 21-minütige Stück von Caroline Miklosi. Herzlichen Dank dafür!

Dass der Roman mehrere Jahre bis zur Fertigstellung brauchte, kann man daran ersehen, dass er schon im Herbst 2009 Teil eines Vortrages wurde. Daraus wurde das Essay »Gekaperte Identitäten«, dass im Buch »Keine Lust auf Untergang« (Verlag Langen Müller, 2010) enthalten ist, wovon in der Aufzeichnung die Rede ist.

Viel Vergnügen!

Das verflixte erste Kapitel

Das verflixte erste KapitelDas erste Kapitel eines Romanes, wie ALLE MEINE AVATARE ist die Eingangstür zu einer phantastischen Reise. Da muss der Leser durch, bevor er auf dem Dancefloor abrocken kann. Findet der Leser aber keinen Zugang fällt die Party aus.

Bei ALLE MEINE AVATARE habe ich mehrere Versionen des Anfangs geschrieben. Ihn mit anderen Autoren diskutiert. Und mit einem Lektor durchgegangen. Leider scheint der Anfang dennoch eine heftige Hürde zu sein, die manchen Leser straucheln lässt.

Klar kann man es nicht jedem recht machen und ALLE MEINE AVATARE verlangt vom Leser auch noch, dass er sich einen Reim auf das macht, was da vorgeht. Der Roman liefert keine Erklärung mit, schließlich geht es nicht darum, dass die Protagonisten sich selbst analysieren. Leser haben mir verschiedene Erklärungen angeboten, und ich halte sie alle für okay, solange es hilft sich zurechtzufinden.

Diejenigen, die durchgekommen sind, erklären oft, dass ihnen der Einstieg in ALLE MEINE AVATARE schwerfiel. Als sie sich das Ganze dann erschlossen hatten, war es aber ganz leicht. Das soll natürlich nicht heißen, die Story wäre abgesehen davon perfekt.

Fazit: Nächstes Mal noch mehr Mühe in den Einstieg stecken, d.h. noch mehr Arbeit für die Testleser! Den Einstieg breit wie ein Scheunentor gestalten. Sound und Schnittchen einarbeiten, um den Leser reinzuziehen. Und mittendrin ein Autor, der jedem Leser die Daumen drückt. Auch allen, die ALLE MEINE AVATARE noch versuchen wollen 😉

Und wer noch einen Tipp für ALLE MEINE AVATARE braucht: Einige Figuren existieren nur im Kopf des Protagonisten. Sie liefern sich einen »Inneren Dialog« mit ihm, repräsentieren Logik und Gefühle. Außerdem wäre da noch die Darstellung der Gedanken beim Programmieren einer Software in Form einer kurzen Schiffsreise. Genug gespoilert. Lesen!